Um unseren Webseitenbesuchern auch einen thematischen Mehrwert zu bieten haben wir den Unikathe Blog initiiert. Hier soll mit den Monaten und Jahren eine Vielfalt an Postings aus der Geschäftsstelle und den Kitas vor Ort entstehen.
Der 15. Mai – Tag der Familie – erinnert uns daran, wie wichtig starke Familien sind. Aber er erinnert uns auch daran, wie sehr Familien und Kitas heute an ihre Grenzen kommen.
Am 23. April wird der Welttag des Buches in Deutschland sichtbar: Buchhandlungen, Schulen und Bibliotheken bündeln Aktionen, um Kinder an Geschichten heranzuführen. Für Kitas ist der Tag weniger Festakt als Gelegenheit – ein Anlass, Vorlesen nicht nur zu feiern, sondern systematisch in den Alltag zu integrieren. Die bundesweite Geschenkaktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ richtet sich zwar primär an Grundschulkinder, doch die damit erzeugte Aufmerksamkeit lässt sich für frühere Altersstufen fruchtbar machen.
Unser Team von Unikathe war beim Markt der Möglichkeiten dabei. An unserem Stand kamen wir mit vielen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch, stellten unsere Arbeit vor und gaben Einblicke in aktuelle Projekte. Die persönlichen Begegnungen, das spürbare Interesse und der offene Austausch machten den Tag für uns besonders wertvoll.
Wir haben mit dem Team der Unikathe‑Kita MAV gesprochen. Im Gespräch zeigt sich eine Arbeitsgruppe, die weniger nach Paragrafen als nach Praxis fragt: Wie erreicht man verstreute Teams verlässlich, wenn die Organisation wächst? Wie lassen sich Informationen so bündeln, dass alle Kolleginnen und Kollegen handlungsfähig bleiben? Zwischen Willkommensrunden, Ausschüssen und unzähligen Telefonaten erzählen die MAV‑Mitglieder von Motivation, Zeitdruck und rechtlichen Stolpersteinen – und von dem stillen Anspruch, durch klare Abläufe und verlässliche Kommunikation den Zusammenhalt in den Kitas zu stärken.
Heute ist der „Tag des digitalen Lernens“, ein Tag, der die Widersprüche unserer Zeit besonders sichtbar macht: Kinder wachsen in einer Welt auf, in der Bildschirme selbstverständlich sind, und doch bleibt unklar, wie diese Selbstverständlichkeit pädagogisch sinnvoll gestaltet werden kann.