
Austauschforum „Tabus im Gespräch“ – Raum für das, was sonst keinen Platz hat
In der täglichen Arbeit begegnen uns Situationen und Fragestellungen, die berühren, verunsichern oder auch herausfordern. Nicht alles findet dabei sofort den Weg in den kollegialen Austausch – sei es aus Zeitgründen, Unsicherheit oder weil es sich um sensible Themen handelt. Genau hier setzte das Austauschforum an: Es bot einen geschützten Rahmen, um Tabus anzusprechen, Perspektiven zu erweitern und gemeinsam neue Handlungsansätze zu entwickeln.
Den Auftakt machte ein Impuls von Frau Stephanie Rieth, Bevollmächtigte, die das Thema eindrücklich einordnete und zur offenen Auseinandersetzung ermutigte. Im Anschluss standen die Teilnehmenden im Mittelpunkt: In moderierten Foren konnten sie eigene Erfahrungen einbringen, bestehende Strategien reflektieren und neue Impulse mitnehmen.
Zur Auswahl standen elf thematisch unterschiedliche Foren, die zentrale Spannungsfelder aus dem pädagogischen Alltag aufgriffen, darunter:
- „Eine Fachkraft kennt keinen Schmerz!“
- „Dann geh’ doch!“
- „Du schon wieder“
- „Der Kampf mit mir selbst“ (ausgebucht)
- „Wie sag ich das nur?“
- „Was darf ich denn noch? Gemeinsam Orientierung finden“
- „Ich muss hier raus, sonst…“
- „Nur wegen Dir…!“
- „Wenn die Welt zerbricht…!“
- „Krise? Dafür bin ich nicht zuständig!“
- „Mindset statt Macht – Wer gibt hier eigentlich die Richtung vor?“ (ausgebucht)
Die große Resonanz – insbesondere auch bei schnell ausgebuchten Foren – zeigt, wie relevant und notwendig solche Räume für Reflexion und kollegialen Austausch sind.
Fazit:
Das Austauschforum hat deutlich gemacht, wie wertvoll es ist, vermeintlich schwierige oder unangenehme Themen gemeinsam in den Blick zu nehmen. Es stärkt nicht nur die individuelle Handlungssicherheit, sondern auch das Miteinander in unseren Teams.
Wir danken allen Teilnehmenden für ihre Offenheit und ihr Engagement sowie allen Mitwirkenden, die dieses Format ermöglicht haben.