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Projekte

PROJEKTE

Hier stellen wir unsere Projekte vor und geben Einblicke in die vielfältigen Themen, Aktivitäten und Erfahrungen, die den Alltag der Kinder bereichern.
Naturtag

Projekte - Naturtag

Naturtag zur Kinder – und Jugendfarm

Durch regelmäßige Naturerfahrungen werden die Kinder aktiv, trainieren ihre Geschicklichkeit und fördern dazu ihre Sinneswahrnehmungen. Auch das Immunsystem profitiert vom Aufenthalt im Freien. 

Die Kinder sind in Bewegung, all ihre Sinne werden subtil angesprochen und sie dürfen der eigenen Neugier folgend entdecken. Stück für Stück zieht die Natur sie in ihren Bann. Die Kinder lernen selbstbestimmt und machen existenzielle Erfahrungen.

Sinneswahrnehmung werden gefördert, Pflanzen und Tiere werden in ihrem Lebensraum über die Natur kennengelernt, die eigene körperliche Grenzen erfahren und die unterschiedlichen Jahreszeiten erlebt.

Wir bieten den Kindern diese Möglichkeit mit zwei Erzieher/in in die Natur zu gehen. Die Kinder ab 4 Jahren können daran teilnehmen. Wenn Ihr Kind zum Naturtag mitgeht, hängt am Vortag ein Schild mit einem Marienkäfer an seinem Haken.

Ausstattung der Kinder

·         Wichtig ist immer angemessene Kleidung, d.h.

feste Schuhe, bei feuchtem Wetter Gummistiefel, Regenhose und -jacke

·         für den Wald lange Hosen

·         bei jedem Wetter eine Kopfbedeckung – im Sommer immer mit Schirmmütze

·         Sitzunterlage

·         An Tagen mit starker Sonneneinstrahlung denken Sie bitte daran, Ihr Kind vorher mit Sonnenschutzmittel einzureiben.

Im Rucksack sollte sein:

·         Ausreichendes Frühstück und ein Getränk in einer gut verschließbaren Trinkflasche (beides abfallarm).

·         Gehen wir in den Wald benötigt Ihr Kind zum Sammeln von „Waldschätzen“ einen Stoffbeutel, eine leere Margarinedose oder ähnliches mit Deckel, falls vorhanden eine Lupendose oder Lupe – mit Namen beschriftet.

Es gibt Verhaltensregeln, an die es sich zu halten gibt:

·         Nicht außer Sicht – oder Rufweite entfernen.

·         Nie alleine im Wald vom gemeinsamen Waldplatz entfernen, immer nur mit Freund oder Freundin.

·         An vereinbarten Punkten anhalten und auf alle warten.

·         Bei einem bestimmten, vorher vereinbarten Signal versammeln sich alle!

·         Wir essen unterwegs nichts, von dem was wir finden und stecken nichts in den Mund (Gefahr: giftige Pflanzen).

·         Vor dem Frühstück waschen wir und die Hände. Wasser bringen die Erzieher/innen mit (Gefahr im Wald: Fuchsbandwurm).

·         Es wird unterwegs kein Totes Tier angefasst, weil wir nicht wissen, woran es gestorben ist und wir alle gesund bleiben wollen (Gefahr: Tollwut).

Wir sind Gäste in der Natur – besonders im Wald!

·         Wir reißen keine Pflanzen und Bäume aus.

·         Wir schlagen nicht mit Stöcken auf Pflanzen und Bäume ein.

·         Wir klettern nicht auf Hochsitzen und gelagerte Baumstämme (Verletzungs- und Absturzgefahr).

 

                    

Sprache

Projekte - Sprache

Die Bedeutung von Sprache und Alltagsintegrierte Sprachförderung

Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Sie ermöglicht Kindern, Gefühle auszudrücken, Beziehungen aufzubauen, Wünsche zu äußern und aktiv an der Gemeinschaft teilzuhaben. Eine gelungene Sprachentwicklung ist das Fundament für den späteren schulischen und Lebenserfolg.

Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, die Sprache und den Sprachgebrauch der Kinder kontinuierlich zu fördern. Wir verstehen Sprachförderung nicht als isoliertes Lernprogramm, sondern als lebendigen Teil unseres Kita-Alltags. Im freien Spiel, bei gemeinsamen Sitzkreisen und im alltäglichen Miteinander geben wir der Sprache bewusst Zeit und Raum. Durch dialogische Begleitung, aktives Zuhören und als sprachliche Vorbilder regen wir die Kinder täglich dazu an, Freude am Sprechen zu entwickeln und ihren Wortschatz zu erweitern.

Gezielte Angebote und Kooperationen

Für Kinder, die mehrsprachig aufwachsen oder zusätzlichen Unterstützung bedürfen, bieten wir zwei spezifische Förderangebote an:

Das Sprachförderprogramm „Sprechdachse“
Ziel: Spielerische Festigung der deutschen Sprache.
Methode: Einsatz von einfachen Spielen, Liedern, Reimen und Erzählrunden.
Struktur: Einmal wöchentlich für ca. 30 bis 45 Minuten.
Leitung: Durchführung durch eine qualifizierte Erzieherin unserer Einrichtung.
Teilnahme: Die ausgewählten Kinder erhalten zu Beginn des Kindergartenjahres eine persönliche Einladung.

Der Vorlaufkurs 
Ziel: Gezielte Vorbereitung auf den sprachlichen Schulalltag im Jahr vor der Einschulung.
Kooperation: Enge Zusammenarbeit mit der Trinkbornschule.
Leitung: Durchführung durch eine qualifizierte Sozialpädagogin der Grundschule Trinkbornschule.
Struktur: Zweimal wöchentlich für jeweils 45 Minuten.
Methode: Kindgerechte, spielerische Übung und Schulung der deutschen Sprache direkt im Übergang zur Grundschule.
Teilnahme: Die ausgewählten Zukünftigen Schulkinder werden zu Beginn persönlich angesprochen und informiert.
 

 

Musikalische Früherziehung

Projekte - Musikalische Früherziehung

Musikalische Früherziehung im Kita-Alltag

Das (gemeinsame) Singen und Musizieren fördern nicht nur die Musikalität, sondern auch eine Vielzahl weiterer Kompetenzen - z.B. kognitive (Gedächtnis, Erkennen von Mustern und Sequenzen, Wahrnehmen von Unterschieden, Zählen, symbolisches Denken), emotionale (Empfinden, Gefühlsausdruck) und motorische (Mund- und Augen – Hand – Koordination) Fähigkeiten.

Das Singen und Musizieren in der Gruppe fördert das soziale Verständnis und erlaubt andere Kontaktmöglichkeiten als die verbale Kommunikation. Die Rhythmik bietet eine Fülle von Bewegungsspielen und Übungen mit und ohne Material. Dies unterstützt die Sozialerziehung und fördert einen bewussten Umgang miteinander.

1. Unser Leitgedanke

Musik ist ein fester Bestandteil unseres Kita-Alltags. Sie verbindet Kinder aller Kulturen und Entwicklungsstufen ohne Worte und fördert spielerisch die Sprache, Motorik und emotionale Stärke

2. Unsere Ziele

Freude wecken: Spaß am Singen, Tanzen und Experimentieren mit Klängen.
Ganzheitliche Förderung: Stärkung von Rhythmusgefühl, Gehör und Konzentration.
Gemeinschaft stärken: Musik als verbindendes Element im Gruppenleben.
Selbstbewusstsein: Eigene Gefühle durch Töne und Bewegung ausdrücken. 

3. Umsetzung im Kita-Alltag

Rituale begleiten: Begrüßungslieder im Morgenkreis und beruhigende Klänge beim Aufräumen oder Schlafen.
Bewegung & Tanz: Kreis- und Singspiele passend zu den Jahreszeiten und Festen.

4. Rolle der Pädagogen

Vorbild sein: Wir singen und musizieren täglich ohne Leistungsdruck mit den Kindern.
Struktur: täglich im Kita-Alltag und zusätzlich im Kitajahr eine Projektwoche für ca. 30 bis 45 Minuten.
Leitung: Durchführung durch zwei qualifizierte Erzieherin unserer Kita.
Teilnahme: Maximal 15 Kinder die sich bei Interesse einwählen können.